Daniel Brühl

Daniel Brühl

Schauspieler

Daniel Brühl ist einer der wenigen deutschen Schauspieler, der sich eine internationale Karriere aufbauen konnte. Zuletzt war er in der Marvel-Verfilmung THE FIRST AVENGER: CIVIL WAR („Captain America: Civil War“, 2016) neben Robert Downey Jr., Chris Evans und Scarlett Johansson zu sehen. 2013 verkörperte er in zwei Filmen Personen der Zeitgeschichte: In INSIDE WIKILEAKS – DIE FÜNFTE GEWALT („The 5th Estate“, 2013) von Bill Condon spielte er Daniel Domscheit-Berg, den ehemaligen Mitstreiter des Wikileaks-Gründers Julian Assange, in Ron Howards RUSH – ALLES FÜR DEN SIEG („Rush“, 2013) den österreichischen Formel 1-Rennfahrer Niki Lauda, Rivale des britischen Rennfahrers James Hunt. Für diese Rolle erhielt er unter anderem eine Golden Globe- sowie eine BAFTA-Nominierung als Bester Nebendarsteller. Andere internationale Rollen hatte er in John Wells IM RAUSCH DER STERNE („Burnt“, 2015), Simon Curtis‘ DIE FRAU IN GOLD („Woman in Gold“, 2015), Anton Corbijns A MOST WANTED MAN (2014), Quentin Tarantinos INGLOURIOUS BASTERDS („Inglourious Basterds“, 2009), Stephane Robelins UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN? („Et Si On Vivait Tout Ensemble?“, 2010) sowie in Richard Eyres DER DUFT VON LAVENDEL (“Ladies in Lavender“, 2004). Zudem spielte Daniel Brühl, der neben Englisch und Französisch auch fließend Spanisch spricht, in einer Reihe spanischer Produktionen wie SALVADOR – KAMPF UM DIE FREIHEIT („Salvador (Puig Antich)“, 2006), 7 TAGE IN HAVANNA („7 dias en La Habana“, 2011), EVA - GEFÜHLE KANN MAN NICHT PROGRAMMIEREN („Eva“, 2011) und LOS PELAYOS (2011).

Daniel Brühl wurde international durch die Hauptrolle im Kinofilm GOOD BYE, LENIN! (2003) bekannt, für den er 2003 nicht nur mit dem Deutschen, sondern auch mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Ebenfalls international erfolgreich war Hans Weingartners DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI (2004). Mit demselben Regisseur hatte er zuvor bereits DAS WEISSE RAUSCHEN (2001) gedreht. Weitere deutsche Produktionen waren Wolfgang Beckers ICH UND KAMINSKI (2015), Achim von Borries‘ WAS NÜTZT DIE LIEBE IN GEDANKEN (2002), Sebastian Schippers EIN FREUND VON MIR (2004), Marco Kreuzpaintners KRABAT (2006) und Florian Gallenbergers JOHN RABE (2007).

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