Maria Schrader
© Christine Fenzl

Maria Schrader

Regisseurin, Autorin, Schauspielerin

Maria Schrader ist eine der vielseitigsten und renommiertesten Regisseurinnen, Autorinnen und Darstellerinnen in Deutschland.

Als Regisseurin feierte sie zuletzt internationale Erfolge mit der Netflix-Serie UNORTHODOX, die auf der gleichnamigen Buchvorlage von Deborah Feldman basiert und für die sie eine Emmy-Nominierung erhalten hat. Ihre Regiearbeit VOR DER MORGENRÖTE über das Leben des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig im Exil erhielt den Publikumspreis des Europäischen Filmpreises 2017 und Österreichs Oscar-Kandidat für die Kategorie „bester fremdsprachiger Film“. Ihr Regiedebüt gab Maria Schrader 2007 mit dem Film LIEBESLEBEN, der Verfilmung des Bestseller-Romans von Zeruya Shalev.

Als Schauspielerin arbeitete sie mit Regisseuren wie Dani Levy, Rainer Kaufmann, Doris Dörrie, Max Färberböck, Peter Greenaway, Margarete von Trotta, Hans W. Geissendörfer), Agnieszka Holland, Jan Schomburg und Edward Berger; am Theater mit Simon Stone, Stefan Bachmann, Karin Beier, Nicolas Stemann, Dieter Giesing und Andreas Kriegenburg.

Maria Schrader wurde für ihre Schauspiel-Leistungen mehrfach ausgezeichnet: Neben dem Bayerischen Filmpreis (1995/1999) und dem Bundesfilmpreis (1995/1999) erhielt sie bei der Berlinale 1999 (gemeinsam mit Juliane Köhler) den Silbernen Bären als Beste Darstellerin in Max Färberböcks Drama AIMÉE UND JAGUAR. 2016 wurde Schrader im Rahmen des „Festival de Télévision de Monte-Carlo“ für ihre Rolle der Lenora Rauch in DEUTSCHLAND 83 als Beste Hauptdarstellerin nominiert. 2009 erhielt sie für ihre Darstellung der Medea in Karin Beiers Inszenierung „Das Goldene Vlies“ den Preis als beste Darstellerin beim NRW-Theatertreffen, 2010 in der Kategorie Beste Interpretin für „Geschichte einer Ehe“ (Autor: Andrew Sean Greer) den Deutschen Hörbuchpreis.